Lomisa

Well rested by a good night’s sleep half of our group starts the ascent to Lomisa Monastery in the region of Mskheta, which has been presented to us as a very special place by a friendly young lady who also made it possible for us to get into contact with the local monks due to her proficient translation skills. The monks promptly gave us a bottle of homegrown wine and we were pretty ashamed that in the chaos of our leaving Tbilisi we plainly forgot to take any presents for potential hosts.

Well, off we go. We start ascent into a glorious autumn morning. For the first 300 m of altitude we follow a beautiful footpath through heaps of rustling foliage and reach our first viewing point shortly above the tree line. It consists of a small altar and cross and presents a stunning view to the north as well as a place of praying for pilgrims.

We continue up to the monastery. Three monks live here permanently although they regularly descend into the village to top up their supplies. It seems to be a tradition for the omnipresent pilgrims to take a piece of firewood up the mountain as a gift for the monks.

Despite us being able to enjoy the way up as well as the monastery itself without the encounter of too many others, Lomisa seems to be quite an important subsidiary of the Orthodox Church as we discover when telling our friends about our march and exploring further on the internet. Another thing we did not realize in advance is the fact, that up at the monastery we are situated exactly on the controversial border to South Ossetia.

The place itself is simply peaceful and emanates a great dignity. The little church is really tight and paltry but made up with so many Icons brought up here by hikers and pilgrims. Even if instead of doing just over 400 m in altitude we ended up doing more than 700 it was definitely worth it. The charisma of this place is magical.

Kazbegi – Stepanzminda

Wir haben Besuch aus Deutschland! Für zwei Wochen besucht uns meine Schwiegwerfamilie aus Nordrhein-Westphalen. Am Ende der ersten Woche machen wir uns mit zwei Wohnmobilen auf den Weg nach Stepanzminda in der Region Kazbegi. Unter grossem Chaos bestücken wir unseres sowie das grössere der beiden Wohnmobile von Georgia Insight mit allen Notwendigkeiten und machen uns gegen 15:00 auf den Weg nach Norden. Stepanzminda erreichen wir leider erst im Dunkeln und unseren Stellplatz finden wir mitten im Ort, da wo früher angeblich mal ein Zeltplatz war. Jetzt ist dort ein unbefestiger aber sehr hübscher Wald-Park, der sich ziemlich gut eignet, eine Nacht im WoMo zu verbringen.

Unser heutiges Ziel ist der Besuch der kleinen Kirche, die man auf dem ersten Bild unten sieht. Da es bis dorthin immerhin gut 400 Höhenmeter und etwa 4 km sind, ist die Kirche wohl nicht so ganz klein. Alle, die wir nicht gerade fusskrank oder lustlos sind, machen wir uns also auf den Weg nach oben, während die Schmerzgeplagten mit dem Taxi fahren, um uns dort zu erwarten. Dieser Plan geht leider nicht auf, da der Taxifahrer der Ansicht ist, dass 10 min Kirchbesichtigung reichen und man dann besser wieder runterfährt, damit man die nächsten Gäste abzocken kann. Schade.

Uns bleibt leider auch nur begrenzt Zeit die wirklich schöne Kirchenanlage zu erforschen und die sensationelle Aussicht zu geniessen bis uns ein scheinbar dramatischer Wetterumschwung in Richtung des Kazbek zwingt, ebenfalls den Abstieg anzutreten. Da Lotte ungeeignetes Schuhwerk trägt, wage ich mich barfuss auf den Abstieg und bin wirklich erstaunt und begeistert, was ein Paar Füsse so alles aushält.

Unten angekommen werden die WoMos startklar gemacht und wir treten die Heimreise an. Einmal mehr werden wir diese mit einer weiteren Nacht in der Wildnis verlängern und einmal nachsehen, wo in Georgien schöne Pätze für eine Nacht im Camper zu finden sind. Das ist nämlich einfach das schönste am Reisen mit dem Wohnmobil: Wo es schön ist, kann man hier einfach bleiben. Ist Zivilisation drumherum, kommt man immer wieder in Kontak, weil die Mobile doch eher noch eine Ausnahme darstellen und wenn nicht, umgibt einen herrliche Dunkelheit und Stille.